Privat Versicherte

Die Kostenübernahme der privaten Versicherer hängt von den Verträgen bzw. Tarifen ab, die Sie mit Ihrer Versicherung vereinbart haben, wenn Sie zusätzlich über die Beihilfe versichert sind, auch von den Beihilferichtlinien. Allgemein kann man jedoch sagen, dass die Kosten einer Behandlung übernommen werden, wenn eine "medizinische Notwendigkeit" vorliegt. Dieses entscheidet der Kieferorthopäde nach genauer Befunderhebung.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung haben Sie als privat Versicherter das Recht auf freie Auswahl der Behandlungsmittel, solange diese wissenschaftlich anerkannt sind. Das heißt, Ihre Versicherung darf die Kostenübernahme nicht abhängig machen von der Wahl der Behandlungsmethode. Damit steht Ihnen ein großes Spektrum an fortschrittlichen und angenehmen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Wie jede Versicherung möchten auch die privaten Versicherungen Kosten einsparen, und so kann es sein, dass nicht jede einzelne Leistung erstattet wird. Beihilfestellen z.B. haben Verzeichnisse von Gebühren, die sie erstatten, die sich in einigen Punkten nicht mit den zahnärztlichen Gebührenverzeichnissen decken. Wir empfehlen Ihnen, vorab die Kostenübernahme einer kieferorthopädischen Behandlung mit Ihrer Versicherung bzw. Beihilfe zu besprechen. Dazu erhalten Sie von uns einen detaillierten Behandlungsplan mit Aufstellung von Diagnose, Therapie, den Behandlungsmitteln und den vorraussichtlichen Kosten.